Spreads

Zunächst einmal möchte ich erklären was Spreads eigentlich sind. Es handelt sich dabei mehr oder weniger um die Gebühr, die man beim Traden bezahlen muss. Es ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Normalerweise möchte man meinen dass es dort keine Differenz geben kann und so ist es eigentlich auch. Allerdings wäre es in diesem Fall ein Nullsummenspiel ohne dass ein Broker davon profitieren kann. Wenn jetzt der Kurs zum Beispiel bei 1,3877 liegt kann man nicht zu diesem Preis einkaufen sondern muss einen leicht höheren Betrag wie etwa 1,3879 bezahlen. Beim Verkaufen verhält es sich genauso.
Wenn man also bei einem Forex Broker eine Position eingeht, gibt es immer den Spread zu beachten. Dieser Spread kann von Broker zu Broker sehr unterschiedlich sein. So gibt es Broker, die einen sehr niedrigen Spread anbieten, dafür aber wenig Service bieten. Ein ECN Broker zum Beispiel verlangt oft gar keinen Spread sondern nur eine Kommission bei jedem Trade. Das ist natürlich auch denkbar und gerade wenn man mit sehr viel Geld tradet ist die Kommission niedriger als ein Spread. Ein Retail Broker wie eToro hingegen verlangt bei EUR/USD zum Beispiel einen Spread von 3 Pips. Das ist nicht besonders viel, aber auch nicht unbedingt wenig.
Es liegt in der Natur eines Retail Brokers (eToro, Plus500) einen vergleichsweise hohen Spread zu verlangen und dafür die Trader mit vielen Aktionen und Bonus Angeboten zu kompensieren. Das kann daher durchaus interessant sein. Spreads sind also ein notwendiges Übel, das man als Forex Trader einfach akzeptieren muss. Es gibt nur die Möglichkeit sich bei einem ECN Broker anzumelden und dort mit einer Kommission statt Spreads zu traden, allerdings benötigt man dafür auch sehr viel mehr Trading Kapital, das man gerade als Anfänger nicht übrig hat.